Dienstag, 19. Mai 2015

Sonntag, 17.05.2015
SC Lerchenberg - Hechtsheim 9er   3:3
Neun sind zwei zu wenig / Eine Frage der Ehre
Lerchenberg,Sonnig 20°
Im letzten Heimspiel der Saison ging es am Sonntag, bei sommerlichen Temperaturen in das vermeintlich unbeliebteste Spiel der Saison. Die Umstellung von der normalen 11er Formation auf ein ungewohntes Format mit nur 8 Feldspielern stand auf der Agenda. Trainer Weber hatte unter der Woche gezielt versucht die Lerchenberger darauf vorzubereiten und so waren alle zuversichtlich, dass auch im letzten Heimspiel der Saison ein “Dreier” einzufahren sei.
Jedoch war von Anfang an zu erkennen, dass die Lerchenberger mit dieser Umstellung überhaupt nicht zurecht kamen. Das gewohnte Pressing und das verdichten der Räume im Mittelfeld konnte trotz intensiver Laufarbeit nicht umgesetzt werden. Zu allem Überfluss zeigte die ansonsten so sattelfeste SCL Defensive von Beginn an ungewohnte Schwächen. So hätte es nach einem unüberlegten Tackling bereits in der 5.Minute den ersten Elfmeter für die Gäste geben müssen. Aus unerklärlichen Gründen verlegte der Schiedsrichter den Tatort jedoch außerhalb des Strafraums. Die gerechte Strafe erhielt der SCL leider trotzdem, der Freistoß ging an den pfosten und ein Stürmer der Gäste konnte zum 0:1 abstauben. Großartig beeindrucken ließen sich die Käfer davon jedoch nicht und im direkten Gegenzug dribbelte sich Baffoun beinah durch die komplette Hechtsheimer Defensive und sorgte mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 1:1 Ausgleich. Nur fünf Minuten später war es Gillenkirch, der sich auf der linken Seite mit seiner Schnelligkeit durchsetzte und eine feine Hereingabe auf Baffoun spielte. Dieser hielt den Fuß hin und erhöhte damit auf 2:1 für die Lerchenberger, das Spiel war somit vorerst gedreht. In den folgenden Minuten hatte der SCL eine starke Phase, jedoch vergab Gillenkirch eine Großchance, bei der er nur die Latte traf und Baffoun nach einer Hereingabe von Gillenkirch bei der er das Tor aus nur wenigen Metern verfehlte. Frühzeitig musste verletzungsbedingt M.Hübner das Spielfeld verlassen, für ihn kam Schäbitz in die Partie.
So ging es mit der knappen 2:1 Führung in die Halbzeitpause. Trainer Rene Weber versuchte mit taktischen Anweisungen auf das Gesehene zu reagieren und die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen.
Jedoch brachte sich das Team frühzeitig selbst um die Führung. In der 50.Minute dribbelte sich ein Hechtsheimer Stürmer durch zwei SCL Abwehrspieler hindurch und wurde durch eine Grätsche im Strafraum gestoppt. Den fälligen Elfmeter verwandelten die Gäste zum 2:2 Ausgleich und nur kurze Zeit später kamen die Hechtsheimer durch ein Zufallsprodukt zum 2:3 Führungstreffer. Man konnte jedoch erkennen, dass die Lerchenberger sich das nicht gefallen lassen wollten und die heute fehlende spielerische Sicherheit mit Kampf auszugleichen versuchten. Das Tor der Hechtsheimer war jedoch wie vernagelt. Einen Volleyschuss aus kürzester Distanz durch den eingewechselten und agilen Gorelll konnte auf der Linie geblockt werden, ein sehenswerter Freistoß aus 18 Metern durch Schäbitz traf nur den Pfosten. So waren die Jungs vom SCL kurz vor dem verzweifeln, als in der Nachspielzeit Gillenkirch im Strafraum abgegrätscht wurde und der Schiedsrichter zweifelsfrei auf Strafstoß entschied. Die Gäste aus Hechtsheim zeigten nun ihre hässliche Seite, gingen auf Schiedsrichter und Spieler der Lerchenberger los, wobei M.Reibold durch einen Gästespieler augenscheinlich am Hals gewürgt wurde. Auch Trainer und Zuschauer der Lerchenberger wurden durch die Hechtsheimer Spieler bedrängt. Dabei wurden die leider inzwischen altbekannten, und in diesen Kulturkreisen üblichen,  Parolen und Verhaltensmuster an den Tag gelegt. Das Schäbitz den Strafstoß sicher verwandelte und damit für den völlig verdienten 3:3 Ausgleich sorgte, geriet fast zur Nebensache.
Auch nach dem Spiel hatten sich augenscheinlich die Gemüter der Gästespieler noch nicht beruhigt. Offensiv wurde die Konfrontation mit Lerchenberger Spielern und Anhängern gesucht, diese zeigten jedoch allesamt ein besonnenes Verhalten und konnten die Lage schließlich beruhigen.
Ein Fazit aus dieser Partie lässt sich nur schwer ziehen. Offensichtlich war es, dass das Team große Probleme hatte, sich auf das ungewohnte Spielsystem einzustellen und die gewohnte Ballsicherheit und Stabilität zu zeigen. Offensichtlich war jedoch auch, dass jeder Spieler zum Ende der Saison noch einmal an seine körperlichen Grenzen gegangen ist um die drohende Niederlage, erfolgreich, abzuwehren. Ein Zeichen dafür, wie charakterstark die Truppe vom Lerchenberg ist.
Am kommenden Sonntag hat der SCL sein letztes Spiel in der Saison 2014 / 2015, in Friesenheim gegen den aktuell Tabellenletzten.
Aufstellung:
Nyembo - Reibold (Gorell), Rutz, Dzanagov - Klein, M.Hübner (Schäbitz), Schwinn, Gillenkirch - Baffoun
Sonntag, 10.05.2015
FC Aksu - SC Lerchenberg  7:4
Drama Déjà-vu ohne Happy End !
Mombach,Sonnig 20°
Am heutigen Sonntag ging es für den SCL nach Mombach gegen den Viertplazierten FC Aksu. Der SCL hatte heute die Möglichkeit mit Aksu gleichzuziehen bzw. sogar zu überholen. Beim Sortieren der Pässe am frühen Morgen, kam bei Trainer Weber und Alex Rutz schon etwas Wehmut auf. Füssel, Rempel, Schiesser, Gillenkirch, Klein, Latiaoui, Kreh, Schäbitz etc. heute alle nicht anwesend.Aber wer den SCL kennt,weiß dass die Käfer immer ihre Aufgaben annehmen und alles versuchen um auf Sieg zu spielen.
Gesagt getan,es dauerte gerade 7 Minuten als ein Ball aus der Mitte auf die rechte Seite gespielt wurde,wo Manuel Hübner nicht lange fackelte und den Ball aus halbrechter Position ins lange Eck schoß. Das war dann der Wachmacher für beide Mannschaften. Aksu versuchte nun auf den Ausgleich zu drängen,lief sich aber häufig im dichten Mittelfeld fest. Nach einem Eckball in der 13.Minute verpasste es die SCL Hintermannschaft,den Ball zu klären und so fiel das 1:1. Die Antwort der Lerchenberger ließ nicht lange auf sich warten.Benny Walter wurde über die rechte Seite geschickt,drang unnachahmlich in den Strafraum ein und legte den Ball auf Stefan Müller zurück,diese ließ sich nicht länger bitten und schob zum 2:1 aus Lerchenberger Sicht ein. Aksu brauchte ein wenig um sich vom Schock zu erholen,zu Hilfe kam hierbei der Schiedsrichter,der nach einem langen Ball und einer unübersichtlichen Situation und Foul von Bachmann am Stürmer der Gastgeber,nicht nur auf Elfmeter,sondern auch auf Platzverweis für Bachmann entschied. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach. Den Elfmeter verwandelte Aksu gegen Ersatzkeeper Schelbert zum 2:2.Manuel Hübner mußte für ihn vom Feld. Wer jetzt einen geschockten SCL erwartet hatte,sah sich getäuscht,dem SCL gelang es immer noch gefährliche Angriffe zu fahren.So war es in der 27.Minute erneut Müller der im Strafraum zu Fall gebracht wurde,den fälligen Elfmeter verwandelte Müller souverän zum 3:2. Die Frage warum der Torwart der Gastgeber hierbei lediglich Gelb sah,kann wahrscheinlich nur Schiedsrichter Baur beantworten. Im Anschluß kam Alex Nyembo für Julian Schwinn ins Spiel und der SCL stellte von Dreier wieder auf 4er Kette um. Wieder zeigte der Treffer Wirkung bei den Hausherren.Und zwar so sehr,dass es 5 Minuten nach der Führung Stefan Müller erneut gelang,sich im 16er durchzudribbeln um dann aus spitzem Winkel auf 4:2 zu erhöhen. Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr und so ging es trotz Unterzahl mit einer komfortablen Führung in die Kabine.
Die Lerchenberger Elf,mußte durchatmen,denn das Tempo der ersten Hälfte war enorm hoch.Man hatte sich nun vorgenommen,die ersten 15 Minuten sicher zu überstehen und den Gegner vom Tor fern zu halten.
Leider fiel das Anschlußtor der Hausherren nach einer Freistoßflanke zu früh.Die Hintermannschaft des SCL spekulierte auf Abseits,doch der Schiedsrichter pfiff nicht und so senkte sich der Kopfball des Aksu Spielers hinter Schelbert ins Netz.3:4 nach 50 Minuten. Für den angeschlagenen Michael Gorell gab jetzt Rasched Azizi sein Debüt.Der SCL versuchte sich auf schnelle Konter zu konzentrieren.Aksu wurde nun stärker und glänzte durch einzelaktionen.So auch beim Ausgleich in der 57.Minute.Ein Mittelfeldspieler zog von der linken Seite nach innen,an 4 SCL Spielern vorbei ohne gestoppt zu werden,sein Flachschuß war für Schelbert unhaltbar. Die Kräfte des SCL schwanden jetzt immer mehr.Konzentrationsschwächen häuften sich und nach einem Eckball in der 64. verschätzte sich sowohl der SCL Keeper als auch die Verteidigung und das Spiel war gedreht. Der SCL hatte in der 70.Minute die erneute Möglichkeit zum Ausgleich,als Michael Reibold einen langen Ball der Hausherren sofort zu Azizi weiterleitete,der Heber des jungen Stürmers verfehlte das Tor knapp. Im Gegenzug der nächste Eckball von Aksu,erst geblockt,dann als Abstauber zum 6:4 versenkt,brach nun die letzten Hoffnungen auf Lerchenberger Seite entzwei. Das 7:4 in der letzten Spielminute nach einem weiteren Elfmeter,war nur noch für das Torverhältnis interessant.
Was nimmt der SCL aus diesem Spiel mit ? Die Erfahrung,dass ein ersatzgeschwächtes Team über 70 Minuten mit einem Mann weniger einen großen Kampf geliefert hat. Die Einsicht,dass der SCL für diese Spiele in der kommenden Saison einen breiteren Kader braucht. Die Hoffnung,dass jeder Spieler gemerkt hat wie wichtig konditionelle Fitness für ein Spiele gegen die Top Teams ist. Das nächste schwere Spiel kommt in einer Woche.Im letzten Heimspiel geht es gegen die Hechtsheimer 2.Mannschaft.Die bekanntlich mit nur 9 Mann spielt.
Der SCL wird sich in der Woche intensiv auf dieses Spiel vorbereiten
Aufstellung:
Bachmann,Reibold - Rutz, Dzanagov, Gorell, Baffoun, Hübner (20.Schelbert), Schwinn (34.Nyembo), King C., Müller (78.Azizi) - Walter

Montag, 4. Mai 2015

Sonntag, 03.05.2015
SC Lerchenberg - Inter Mainz 3:0
Schlechte Nachrichten aus dem Röntgensaal
Lerchenberg, Regen 16°C
Am heutigen Sonntag empfing der SCL die Mainzer Internationale. Ein unangenehmer Gegner, der in der Tabelle schlechter steht als er müsste. Im Hinspiel behielt der SCL mit 3:0 die Oberhand und wollte auch heute klar zeigen wer Herr im Hause ist. Die Lerchenberger konnten fast aus dem vollen schöpfen, lediglich Jonas Klein und Stürmer Müller fehlten vom Stammpersonal.
Der SCL begann schwungvoll und konnte einige Bälle im Pressing erobern.Lediglich das Umschalten in die Offensive klappte noch nicht so gut. Nach 7 Minuten lief dann erstmals Karim Latiaoui allein auf den Keeper der Gäste zu, sein Versuch ins lange Eck zu schieben wurde vom Tormann erahnt und es blieb ein 0:0. Wenig später ein schön herausgespielter Angriff über rechts und Benny Walter legte per Hacke auf Latiaoui auf, dieser lief erneut auf den Tormann zu doch wieder blieb dieser Sieger.Auch der Nachschuss konnte geblockt werden. In der 19.Minute war es dann doch soweit, Benny Walter tankte sich über Links durch, drang in den Strafraum ein und legte mustergültig auf Latiaoui ab, der nur noch den Fuß hinhalten musste.Das 1:0 zu diesem Zeitpunkt hochverdient. Mit stärker einsetzendem Regen verflachte die Partie und der SCL war nicht mehr so zwingend wie am Beginn. Das brachte nun die Gäste auf den Plan, die nun häufig dem Pressing der Gastgeber durch lange Bälle entgingen. Dies resultierte zwar nicht direkt in gefährlichen Chancen, jedoch musste die Abwehr der Käfer das ein oder andere mal in Zweikämpfe gehen, die einen Freistoß nach sich zogen. Diese wurden dann aber entweder von der Abwehr um Kapitän Füssel oder vom souveränen Keeper Bachmann entschärft.
Mit der 1:0 Führung ging es in die Halbzeit . Der SCL versuchte sich dort neu aufzustellen und brachte für den angeschlagenen Simon Schiesser, Daniel Gillenkirch und für Martin Kreh, Clemens King in die Partie.
Die Gäste witterten Morgenluft und versuchten nun ihrerseits die SCL 11 mit frühem Pressing unter Druck zu setzen.Der SCL tat sich nun etwas schwerer und hatte einige Fehler in Spielaufbau .Nicht jeder der Offensivreihe verstand es frühzeitig in die Defensive umzuschalten und so musste die Abwehrkette und Keeper Bachmann hellwach sein um die Angriffe und Konter von Inter zu unterbinden. Nach 59 Minuten kam Julian Schwinn für Michael Gorell.Dem SCL gelang es sich zu befreien und das Spiel nach vorn zu verlagern.In der 62. Minute tauchte Latiaoui nach schöner Hereingabe von Walter im Strafraum auf und scheiterte mit seinem Flachschuss am Tormann. Weitere Chancen durch Schwinn und King blieben ebenfalls ungenutzt. In der 78. Minute dann das erlösende 2:0 durch Walter.Diesmal wurde er von Latiaoui über rechts bedient, ein Abwehrspieler der Mainzer versuchte zu klären doch Walter schaltete schnell und köpfte den Ball zum 2:0 ins Netz.
Der SCL versuchte das Tempo hochzuhalten und weitere Tore nachzulegen doch sowohl King nach feinem Dribbling als auch Baffoun nach Hereingabe von Reibold scheiterten knapp. Nach einer Unachtsamkeit kurz vor Schluss , hätte der SCL fast seine weiße Weste beschmutzt, doch Keeper Bachmann rettete im 1-1 die “0”. Wenig später ertönte der Schlusspfiff und die 3 Punkte waren mühsam eingefahren.
Als Fazit kann man sagen, dass sich der SCL schwer getan hat gegen einen Gegner der doch besser war als sein Tabellenplatz. Am Ende gewinnt der SCL verdient. Den Unterschied macht hierbei die Defensive und die individuelle Klasse im einzelnen. Nun geht es darum in der kommenden Woche den Sand aus dem Getriebe zu spülen um im nächsten Spiel bei Aksu die Serie fortzusetzen. Das wird eine deutlich schwerere Aufgabe, aber das sind bekanntlich die Aufgaben die der SCL besonders mag.
Wird den Rest der Saison ausfallen und schmerzlich
vermisst werden; Karim Latiaoui.
Für das Team vom SCL gab es am Tag danach schlechte Nachrichten. Unser Offensivallrounder, Torschütze und unermüdlicher Kämpfer Karim Latiaoui musste bereits vor der Halbzeit an der Hand behandelt werden. Wie sich heute herausstellte hat er sich die Hand gebrochen, trotzdem biss er auf die Zähne und spielte die vollen 90 Minuten durch. Er wird dem SCL nun im Schlussspurt der Saison schmerzlich fehlen. Das Team wünscht auf diesem Wege eine schnelle Genesung.

Aufstellung:

Bachmann - Reibold, Dzanagov, Füssel, Rutz - Schiesser (Gillenkirch), Gorell (Schwinn), Kreh (King C.), Latiaoui, Baffoun - Walter

Sonntag, 26. April 2015

Sonntag, 26.04.2015
Freunde Afghanistan Rhein-Main - SC Lerchenberg 0:5
Das Spiel der Torjäger / Die Erfahrung siegt
Ebersheim, Sonnig 20°C
Bei schönem Wetter war das Team vom SCL heute nach Ebersheim gereist, um von den Freunden Afghanistan Rhein-Main drei Punkte zu entführen. Trainer Rene Weber musste heute die Startelf auf einigen Positionen verändern, so stand insgesamt ein Team mit dem vermutlich höchstem Altersschnitt der Saison auf dem Platz. Die Devise für den heutigen Spieltag war klar; gegen den Tabellenelften würde nur ein Sieg zählen und damit sollte auch gleichzeitig die Serie ohne Niederlage im jahr 2015 aufrechterhalten werden.
Die Lerchenberger brauchten einige Minuten, um den nötigen Schwung aufzunehmen, dabei stellte der holprige Kunstrasen der ersten Generation die Spieler teils vor technische Herausforderungen. So verliefen die ersten 20 Minuten ohne nennenswerte Ereignisse auf beiden Seiten. Die erste Chance im Spiel hatte Reibold, dessen Weitschuss jedoch zu harmlos war, auf der anderen Seite rettete Keeper Bachmann im Stile von Manuel Neuer durch eine Kopfballabwehr ausserhalb des Strafraums.
Auch heute wieder eine "Weiße Weste" SCL Torwart Bachmann
In der 27.Minute war es dann der Zufall, der den Lerchenbergern zur Führung verhalf. Einen direkten Freistoß von Latiaoui wurde von der Mauer abgefälscht und trudelte, gegen die Laufrichtung des gegnerischen Torwarts, zum 1:0 über die Linie. Der SCL hatte inzwischen die Kontrolle über das Spielgeschehen ergriffen und ließ den Ball geschmeidig durch die eigenen Reihen laufen. In der 35.Minute war es ein feiner Spielzug der zum 2:0 führte. Latiaoui wurde im Zentrum angespielt und schickte den gestarteten Reibold in die Spitze. Dieser lief alleine auf den Torwart der Heimmannschaft zu und schob den Ball an diesem vorbei ins Tor. Nur kurze Zeit später war es ein weiterer SCL Spieler, der sich höchst selten in die Torschützenliste einträgt, der für das 3:0 sorgte. A.Rutz stürmte über die linke Seite nach vorne und nach einem Doppelpass mit Gorell zog er aus 20 Metern ab und ließ dem gegnerischen Torwart keine Chance.
Verdientermaßen ging es mit der 3:0 Führung in die Halbzeitpause. Viel zu kritisieren gab es an dieser Stelle nicht. Einen besonderen Moment gab es jedoch zu feiern. Unser Kapitän Benni Füssel gab nach 8 Monaten Verletzungspause sein Comeback auf dem Platz und ersetzte Defensivmann Dzanagov in der Innenverteidigung.
Endlich wieder in Aktion. SCL- Urgestein Benni Füssel
Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff trug sich ein weiterer Spieler der sonst eher selten trifft in die Torschützenliste ein. Ferdinand Schäbitz staubte nach einer Standardsituation ab und erhöhte die Lerchenberger Führung auf 4:0. In weiteren Verlauf brachte der Trainer Barthel für Gillenkirch und Rempel für Schäbitz in die Partie. Die Elf vom Lerchenberg beschränkte sich nun größtenteils darauf, das Ergebnis zu verwalten, ohne dabei die Kontrolle aus der Hand zu geben. Es wurden sich weiterhin Chancen herausgespielt, man merkte aber, dass der SCL nicht mehr die gewohnten 110% gab. Kurz vor dem Abpfiff war es dann Latiaoui, der nochmal für einen Höhepunkt sorgte, und mit einem Schuss auf die kurze Ecke des gegnerischen Tors auf 5:0 erhöhte. Dies war auch gleichbedeutend mit dem Endergebnis am heutigen Tage.
Zusammenfassend ein zufriedenstellender Auftritt der Käfer und ein verdienter Sieg. Auch die Defensive hielt heute wieder mal dicht und nach wie vor stellt der SCL die beste Abwehr der Liga mit den wenigsten kassierten Gegentoren.
Das nächste Spiel hat der SCL am kommenden Sonntag, 3.Mai, um 15 Uhr auf dem heimischen Lerchenberg gegen Inter Mainz. Das Team würde sich über zahlreiche Unterstützer freuen.

Aufstellung:
Bachmann - Schäbitz (Rempel), Schiesser, Dzanagov (Füssel), Rutz - Klein, Gorell, Gillenkirch (Barthel), Reibold, Latiaoui - Baffoun
Reserve: Schelbert (ET)

Torschützen:
1:0 Latiaoui, 2:0 Reibold, 3:0 Rutz, 4:0 Schäbitz, 5:0 Latiaoui

Sonntag, 19. April 2015

Sonntag, 19.04.2015
SC Lerchenberg - ISC Saulheim 9:0
Die Null muss stehen
Mainz, Sonnig 17°C
Bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein waren heute die Tabellenzehnten, die “Internationalen” aus Saulheim zu Gast auf dem Mainzer Lerchenberg. Das Team vom SCL war fest entschlossen, auch heute keine Punkte abzugeben. Trainer Rene Weber musste die Mannschaft aufgrund von kurzfristigen Absagen auf einigen Positionen umbauen, trotzdem war man vor dem Spiel zuversichtlich dem Gegner heute keine Chance zu lassen.
Von Beginn an versuchten die Käfer couragiert nach Vorne zu spielen. Man wurde allerdings den Eindruck nicht los, dass das Team nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu Werke ging. Viele Angriffe wurden durch zu überhastete Pässe in die Spitze zunichte gemacht. Andere gute Chancen starben in Schönheit am gegnerischen Strafraum. Das ein oder andere mal wurde sich zielstrebig vor das Tor kombiniert, dann fehlte jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss. So dauerte bis zur 30.Minute, bis Latiaoui die Lerchenberger mit dem 1:0 Führungstreffer erlöste. Vorausgegangen war ein Pingpong Spielzug, bei dem der Ball nur mit kräftiger Unterstützung der Gästedefensive schließlich wieder Latiaoui vor die Füße fiel und dieser zur Führung einschob. Wer gedacht hatte, dass jetzt der berühmte Knoten geplatzt sei, wurde leider enttäuscht. Auch weiterhin zeigte sich der SCL verkrampft und teils zu ungenau in der Offensive. Jedoch gelang noch vor der Pause das 2:0, welches jedoch an Kuriosität kaum noch zu überbieten war; Walter hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und den Ball in die Mitte auf Kreh gespielt. Dieser traf den Ball nicht richtig, so dass dieser in Richtung des langen Pfostens trudelte. Von diesem abgeprallt rollte der Ball auf der Torlinie und touchierte anschließend den rechten Torpfosten. Dort blieb der Ball, eindeutig hinter der Linie liegen, der Torwart nahm ihn auf und der Schiedsrichter entschied zunächst zum Entsetzten der Lerchenberger Spieler und Unterstützer nicht auf Tor. Hier zeigte der Torwart der Gäste jedoch wahre Größe und informierte den Schiedsrichter, dass der Ball im Tor gewesen sei. Vielen Dank für dieses Fair- Play an dieser Stelle. Mit dem 2:0 ging es dann in die Halbzeit.
Wie die meisten Spieler vermutlich bereits erwartet hatten, fiel die Halbzeitansprache laut und kritisch aus. Zurecht wurde die Ungenauigkeit,die mangelnde Laufbereitschaft und die schwache Chancenauswertung bemängelt.
Nach dem Motto “es kann nur besser werden” ging es anschließend in die zweiten 45 Minuten. Und tatsächlich zeigte sich das Team stark verbessert. Es wurden nun zahlreiche Chancen herausgespielt, auch wenn hier insbesondere Walter und C.King gute Chancen ungenutzt ließen. In der 55.Minute kam Baffoun für Lukas King in die Partie und nur vier Minuten später traf Baffoun zur hochverdienten 3:0 Führung. In den folgenden Minuten war deutlich zu merken, dass bei den Gästen nun zusehends die Kräfte schwanden. Hier sei auch angemerkt, dass Saulheim aufgrund von Spielermangel die kompletten 90 Minuten mit nur 10 Spielern bestritt. Trainer Weber brachte im Verlauf der zweiten Hälfte noch Schäbitz für Reibold und Gorell für den Defensivspezialist Boris Dzanagov in die Partie. In der 79.Minute war es unser Abwehrrecke Simon Schiesser, der nach einem Eckball frei zum Schuss kam, und, nachdem er in der ersten Hälfte eine ähnliche Chance noch in die Wolken gedroschen hatte, diesesmal überlegt zu, 4:0 einschob.
Baffoun (13) zieht ab und trifft zum 5:0
Nun war die Gegenwehr der Gäste komplett gebrochen und die Tore fielen nun buchstäblich im Minutentakt. In der 84.Minute war es Baffoun, der nach einer Standardsituation den Ball von Klein aufgelegt bekam, und mit einem satten Linksschuss auf 5:0 erhöhte. In der 86.Minute fasste sich Latiaoui im Mittelfeld ein Herz und zog aus 25 Metern ab, sein Schuss schlug unhaltbar im linken unteren Eck ein. In der 87.Minute legte Latiaoui den Ball auf Julian Schwinn ab und dieser schob überlegt aus 11 Metern Entfernung in die linke untere Ecke ein. In der 88. Minute war es dann wiederum Latiaoui, der mit seinem viertem Tor, nach schöner Vorlage von Baffoun auch gleichzeitig den 9:0 Endstand markierte.
Was uns vom heutigen Spiel bleibt? Die Erkenntnis, dass man nicht immer überragend spielen muss um hoch zu gewinnen und dass den zahlreichen Zuschauern auch heute wieder zwei stark unterschiedliche Halbzeiten dargeboten wurden. Trainer Weber wird wie immer die richtigen Schlüsse ziehen und das Team unter der Woche auf das nächste Spiel gegen die “Sportfreunde” Afghanistan am 26.05.15 um 15:00 Uhr in Ebersheim vorbereiten.

Aufstellung:
Bachmann - Reibold (Schäbitz), Schiesser, Dzanagov (Gorell), Kreh - Klein, C.King, L.King (Baffoun), Schwinn, Walter - Latiaoui
Reserve: Füssel, Nyembo, Schelbert (ET)

Torschützen:
1:0 Latiaoui, 2:0 Kreh, 3:0 Baffoun, 4:0 Schiesser, 5:0 Latiaoui, 6:0 Baffoun, 7:0 Latiaoui, 8:0 Schwinn, 9:0 Latiaoui

Sonntag, 12. April 2015

Sonntag, 12.04.2015
Moguntia Mainz - SC Lerchenberg 1:3
Ein weiterer Dreier für die Käfer
Mainz, Sonnig 19°C
Bei angenehmen Sonnenschein ging es heute nach Mainz, wo das Team vom Lerchenberg gegen die Moguntia antrat. Es ging somit gegen den Tabellenvorletzten, und somit rechneten hier alle mit einem deutlichen Übergewicht zugunsten des SCL.
Was die Unterstützer des SCL jedoch von Beginn an zu sehen bekamen, war alles andere als Lerchenberger Dominanz. Dem SCL gelang es nicht, das Spielgeschehen unter Kontrolle zu bringen, zeigte Ungenauigkeiten im Aufbauspiel und verrante sich mit unnötigen Dribblings oftmals in der Moguntia Defensive. So kam auch das in den letzten Spielen so schwungvolle Angriffsspiel komplett zum Erliegen. Coach Weber konnte an der Seitenlinie nicht zufrieden sein und brachte das auch deutlich zum Ausdruck. In der 25.Minute gab es dann die Quittung für das lasche Auftreten. Ein hoch gespielter Ball konnte nicht abgewehrt werden, ein Stürmer der Gäste brachte ihn unter Kontrolle und schob am chancenlosen Bachmann vorbei zum 1:0 ein.
Zornig an der Linie, Coach Weber
Ein Weckruf zur rechten Zeit, denn von nun an war zu beobachten, dass die Lerchenberger zumindest ihren EInsatz deutlich erhöhten. Es wurde mehr Kampf und Laufbereitschaft gezeigt, spielerische Klasse wollte jedoch trotzdem nicht eintreten. Unerwartet gab es dann aber doch eine Riesenchance zum Ausgleich. Müller hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und den Ball quer auf C.King gespielt. Dieser, auf Befragen “stark von der tief einfallenden Sonne geblendet”, schaufelte den Ball aus kürzeseter Distanz über das Tor.  So musste in der 40.Minute eine Standardsituation für den Ausgleich herhalten. Einen Freistoß aus zentraler Position zirkelte Stefan Müller rechts um die Mauer, so dass der Heimtorwart nur noch hinterherschauen konnte; 1:1. Durch den positiven Schwung des Ausgleichs beflügelt, gelang dem SCL vor der Pause auch noch der Führungstreffer. King spielte den Ball auf der linken Seite auf Müller, dieser scheiterte mit seinem Abschluss zunächst noch am Torwart der Moguntia. Latiaoui konnte jedoch per Abstauber vollenden. Zuvor musste der verletzte Reibold aus der Partie genommen werden, dieser wurde durch Barthel ersetzt.
Schwinn kurbelt das SCL Spiel an.

So stimmte zur Halbzeit zwar das Ergebnis, die Art und Weise wie es zustande gekommen war, stellte Coach Weber jedoch nicht zufrieden.
Die zweite Hälfte lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen. Der SCL verwaltete seinen Vorsprung, dabei gelang es der Moguntia nur selten die Viererkette in ernsthafte gefahr zu bringen. Doch auch die SCL Offensive stellte die Moguntia Defensive vor keine unlösbaren Probleme. So spielte sich der Großteil des Spielgeschehens außerhalb und nicht innerhalb der jeweiligen Strafräume ab. In der 75.Minute ließ der Lerchenberger Angriff dann nocheinmal kurzzeitig sein eigentliches Potenzial aufblitzen, als ein präziser Doppelpass zwischen Latiaoui und Müller die gegnerische Abwehr aushebelte und Latiaoui mit einem harten Flachschuss in die rechte Ecke auf 3:1 erhöhte. Der SCL Coach brachte im Laufe der zweiten Hälfte noch Kreh für Baffoun und M.Hübner für C.King. 
Nach 90.Minuten beendete der Schiedsrichter pünktlich eine an Höhepunkten arme Partie, was für den SCL jedoch einen weiteren “Dreier” bedeutete. Somit sind die Käfer im Jahr 2015 auch weiterhin ohne Niederlage.
Auch heute wieder "stabil", die Abwehrkette um Schiesser und Dzanagov.



Aufstellung:
Bachmann - Reibold (Barthel), Schiesser, Dzanagov, Rutz - Baffoun (Kreh), Schwinn, C.King (M.Hübner),  Latiaoui, Walter - Müller


Torschützen:

1:1 Müller, 2:1 Latiaoui, 3:1 Latiaoui,

Dienstag, 7. April 2015

Dienstag, 07.04.2015
SC Lerchenberg - Fortuna Mombach II  11:0
Es gibt nix zu Meckern
Lerchenberg, Bewölkt 8°C
Nachdem die Fortuna aus Mombach ihr Heimrecht abgegeben hatte, ging es als Abschluss der “Englischen Woche” am Dienstagabend gegen die Zweitvertretung aus Mombach. Der SCL, im Jahr 2015 noch ohne Niederlage, wollte auch am heutigen Abend gegen den Gegner aus der unteren Tabellenhälfte Akzente setzen und sich die drei Punkte auf dem Lerchenberg nicht entreißen lassen.
Von Beginn an Verstand es das Team von Rene Weber den Ball flüssig in den eigenen Reihen laufen zu lassen. So ergaben sich von Beginn an zwangsläufig Torchancen. Eine der Ersten nutzte Stefan Müller, der nach feiner Einzelleistung zum 1:0 einschob. Nur zwei Minuten später war Julian Schwinn, nach Zuspiel von C.King zu Stelle und erhöhte auf 2:0. Bereits jetzt schien es, dass der SCL die größte Gegenwehr der Gäste gebrochen zu habe. Weiterhin wurde zielsicher Kombiniert und Chancen beinahe im Minutentakt erarbeitet. In der 31.Minute war es Latiaoui, der nach einem Dribbling im gegnerischen Strafraum auf 3:0 erhöhte. Der SCL zeigte sich weiter hungrig und in der 39.Spielminute sorgte ein sehenswerter Seitenwechsel und eine scharfe Flanke von Walter auf Latiaoui für das 4:0. Praktisch mit dem Schlusspfiff war es dann wieder Müller, der sich über Außen durchsetzte und uneigennützig auf den mitgelaufenen Walter ablegte. Dieser schob zum 5:0 Halbzeitstand ein.
Bereits zur Halbzeit konnten hier im Bild C.King, Schwinn und Müller 5 Tore feiern

In der Halbzeitansprache hatte der Trainer nicht viel zu kritisieren, er warnte das Team aber davor, jetzt einen Gang zurückzuschalten.
Dies ließ sich das Team vom Lerchenberg nicht zweimal sagen und nur vier Minuten nach Wiederanstoß spielte Walter auf der rechten Seite seine Schnelligkeit aus und legte auf den heraneilenden C.King ab, so dass dieser ungefährdet zum 6:0 einschieben konnte. Weiter wurde das Tempo hochgehalten und keine fünf Minuten später stürmte Müller von Außen in den Strafraum und brachte eine scharfe Hereingabe in die Mitte. Doch bevor Latiaoui an den Ball kommen konnte, spitzelte ein Verteidiger der Gäste den Ball unglücklich zum 7:0 ins eigene Tor. Wie am Fließband ging es weiter und in der 61. Minute ließ es sich C.King nicht nehmen, mit einem sehenswerten Distanzschuss mit seiner “Linken Klebe” aus 20 Metern auf 8:0 zu erhöhen. Clemens King war es auch, der nur kurze Zeit später auf 9:0 erhöhte. Müller hatte sich auf der linken Seite gegen seine Gegenspieler durchgesetzt und flach in die Mitte gepasst. King war mitgelaufen und schob halbhoch ein. Trainer Weber hatte inzwischen Gabriel Hübner für Reibold, Lukas King für Schwinn und Baffoun für Latiaoui in die Partie gebracht. Baffoun hatte kurz nach seiner Einwechslung ebenfalls die Chance, sich in die Torschützenliste einzutragen. Sein Schlenzer mit dem linken Fuß touchierte jedoch nur den Außenpfosten. Einen weiteren technischen Höhepunkt der Partie setzte Müller in der 75.Minute, wobei er sich von Außen in den Strafraum dribbelte, dabei zahlreiche Gegenspieler aussteigen ließ und schließlich das Ergebnis mit dem 10:0 zweistellig machte. Den Schlusspunkt dieser torreichen Partie setzte Müller, mit seinem vierten Assist auf C.King der mit seinem vierten Tor den 11:0 Endstand herstellte.
Fachsimpeln am Spielfeldrand. SCL Kapitän Füssel (links)

“Nix zu Meckern” hatte Trainer Weber am Ende des Spiels, wobei man sich sicher sein kann, dass der SCL sich nicht im Erfolg sonnen wird, sondern dass bereits in der nächsten Trainingseinheit der Fokus auf die Partie am kommenden Sonntag liegen wird, bei welcher der SCL um 15:00 Uhr auf dem Platz der Moguntia Mainz antreten wird. Ein besonderer Dank gilt heute auch wiedermal den zahlreichen Unterstützern die, bei zugegebenermaßen noch nicht ganz frühlingshaften Temperaturen, den Weg auf den Lerchenberg gefunden haben.
Aufstellung:
Bachmann - Reibold (G.Hübner), Schiesser, Dzanagov, Rutz - Klein, Schwinn (L.King), C.King, Latiaoui (Baffoun), Walter - Müller


Torschützen:
1:0 Müller, 2:0 Schwinn, 3:0 Latiaoui, 4:0 Latiaoui, 5:0 Walter, 6:0 C.King, 7:0 Eigentor, 8:0 C.King, 9:0 C.King, 10:0 Müller, 11:0 C.King