Sonntag, 26. April 2015

Sonntag, 26.04.2015
Freunde Afghanistan Rhein-Main - SC Lerchenberg 0:5
Das Spiel der Torjäger / Die Erfahrung siegt
Ebersheim, Sonnig 20°C
Bei schönem Wetter war das Team vom SCL heute nach Ebersheim gereist, um von den Freunden Afghanistan Rhein-Main drei Punkte zu entführen. Trainer Rene Weber musste heute die Startelf auf einigen Positionen verändern, so stand insgesamt ein Team mit dem vermutlich höchstem Altersschnitt der Saison auf dem Platz. Die Devise für den heutigen Spieltag war klar; gegen den Tabellenelften würde nur ein Sieg zählen und damit sollte auch gleichzeitig die Serie ohne Niederlage im jahr 2015 aufrechterhalten werden.
Die Lerchenberger brauchten einige Minuten, um den nötigen Schwung aufzunehmen, dabei stellte der holprige Kunstrasen der ersten Generation die Spieler teils vor technische Herausforderungen. So verliefen die ersten 20 Minuten ohne nennenswerte Ereignisse auf beiden Seiten. Die erste Chance im Spiel hatte Reibold, dessen Weitschuss jedoch zu harmlos war, auf der anderen Seite rettete Keeper Bachmann im Stile von Manuel Neuer durch eine Kopfballabwehr ausserhalb des Strafraums.
Auch heute wieder eine "Weiße Weste" SCL Torwart Bachmann
In der 27.Minute war es dann der Zufall, der den Lerchenbergern zur Führung verhalf. Einen direkten Freistoß von Latiaoui wurde von der Mauer abgefälscht und trudelte, gegen die Laufrichtung des gegnerischen Torwarts, zum 1:0 über die Linie. Der SCL hatte inzwischen die Kontrolle über das Spielgeschehen ergriffen und ließ den Ball geschmeidig durch die eigenen Reihen laufen. In der 35.Minute war es ein feiner Spielzug der zum 2:0 führte. Latiaoui wurde im Zentrum angespielt und schickte den gestarteten Reibold in die Spitze. Dieser lief alleine auf den Torwart der Heimmannschaft zu und schob den Ball an diesem vorbei ins Tor. Nur kurze Zeit später war es ein weiterer SCL Spieler, der sich höchst selten in die Torschützenliste einträgt, der für das 3:0 sorgte. A.Rutz stürmte über die linke Seite nach vorne und nach einem Doppelpass mit Gorell zog er aus 20 Metern ab und ließ dem gegnerischen Torwart keine Chance.
Verdientermaßen ging es mit der 3:0 Führung in die Halbzeitpause. Viel zu kritisieren gab es an dieser Stelle nicht. Einen besonderen Moment gab es jedoch zu feiern. Unser Kapitän Benni Füssel gab nach 8 Monaten Verletzungspause sein Comeback auf dem Platz und ersetzte Defensivmann Dzanagov in der Innenverteidigung.
Endlich wieder in Aktion. SCL- Urgestein Benni Füssel
Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff trug sich ein weiterer Spieler der sonst eher selten trifft in die Torschützenliste ein. Ferdinand Schäbitz staubte nach einer Standardsituation ab und erhöhte die Lerchenberger Führung auf 4:0. In weiteren Verlauf brachte der Trainer Barthel für Gillenkirch und Rempel für Schäbitz in die Partie. Die Elf vom Lerchenberg beschränkte sich nun größtenteils darauf, das Ergebnis zu verwalten, ohne dabei die Kontrolle aus der Hand zu geben. Es wurden sich weiterhin Chancen herausgespielt, man merkte aber, dass der SCL nicht mehr die gewohnten 110% gab. Kurz vor dem Abpfiff war es dann Latiaoui, der nochmal für einen Höhepunkt sorgte, und mit einem Schuss auf die kurze Ecke des gegnerischen Tors auf 5:0 erhöhte. Dies war auch gleichbedeutend mit dem Endergebnis am heutigen Tage.
Zusammenfassend ein zufriedenstellender Auftritt der Käfer und ein verdienter Sieg. Auch die Defensive hielt heute wieder mal dicht und nach wie vor stellt der SCL die beste Abwehr der Liga mit den wenigsten kassierten Gegentoren.
Das nächste Spiel hat der SCL am kommenden Sonntag, 3.Mai, um 15 Uhr auf dem heimischen Lerchenberg gegen Inter Mainz. Das Team würde sich über zahlreiche Unterstützer freuen.

Aufstellung:
Bachmann - Schäbitz (Rempel), Schiesser, Dzanagov (Füssel), Rutz - Klein, Gorell, Gillenkirch (Barthel), Reibold, Latiaoui - Baffoun
Reserve: Schelbert (ET)

Torschützen:
1:0 Latiaoui, 2:0 Reibold, 3:0 Rutz, 4:0 Schäbitz, 5:0 Latiaoui

Sonntag, 19. April 2015

Sonntag, 19.04.2015
SC Lerchenberg - ISC Saulheim 9:0
Die Null muss stehen
Mainz, Sonnig 17°C
Bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein waren heute die Tabellenzehnten, die “Internationalen” aus Saulheim zu Gast auf dem Mainzer Lerchenberg. Das Team vom SCL war fest entschlossen, auch heute keine Punkte abzugeben. Trainer Rene Weber musste die Mannschaft aufgrund von kurzfristigen Absagen auf einigen Positionen umbauen, trotzdem war man vor dem Spiel zuversichtlich dem Gegner heute keine Chance zu lassen.
Von Beginn an versuchten die Käfer couragiert nach Vorne zu spielen. Man wurde allerdings den Eindruck nicht los, dass das Team nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu Werke ging. Viele Angriffe wurden durch zu überhastete Pässe in die Spitze zunichte gemacht. Andere gute Chancen starben in Schönheit am gegnerischen Strafraum. Das ein oder andere mal wurde sich zielstrebig vor das Tor kombiniert, dann fehlte jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss. So dauerte bis zur 30.Minute, bis Latiaoui die Lerchenberger mit dem 1:0 Führungstreffer erlöste. Vorausgegangen war ein Pingpong Spielzug, bei dem der Ball nur mit kräftiger Unterstützung der Gästedefensive schließlich wieder Latiaoui vor die Füße fiel und dieser zur Führung einschob. Wer gedacht hatte, dass jetzt der berühmte Knoten geplatzt sei, wurde leider enttäuscht. Auch weiterhin zeigte sich der SCL verkrampft und teils zu ungenau in der Offensive. Jedoch gelang noch vor der Pause das 2:0, welches jedoch an Kuriosität kaum noch zu überbieten war; Walter hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und den Ball in die Mitte auf Kreh gespielt. Dieser traf den Ball nicht richtig, so dass dieser in Richtung des langen Pfostens trudelte. Von diesem abgeprallt rollte der Ball auf der Torlinie und touchierte anschließend den rechten Torpfosten. Dort blieb der Ball, eindeutig hinter der Linie liegen, der Torwart nahm ihn auf und der Schiedsrichter entschied zunächst zum Entsetzten der Lerchenberger Spieler und Unterstützer nicht auf Tor. Hier zeigte der Torwart der Gäste jedoch wahre Größe und informierte den Schiedsrichter, dass der Ball im Tor gewesen sei. Vielen Dank für dieses Fair- Play an dieser Stelle. Mit dem 2:0 ging es dann in die Halbzeit.
Wie die meisten Spieler vermutlich bereits erwartet hatten, fiel die Halbzeitansprache laut und kritisch aus. Zurecht wurde die Ungenauigkeit,die mangelnde Laufbereitschaft und die schwache Chancenauswertung bemängelt.
Nach dem Motto “es kann nur besser werden” ging es anschließend in die zweiten 45 Minuten. Und tatsächlich zeigte sich das Team stark verbessert. Es wurden nun zahlreiche Chancen herausgespielt, auch wenn hier insbesondere Walter und C.King gute Chancen ungenutzt ließen. In der 55.Minute kam Baffoun für Lukas King in die Partie und nur vier Minuten später traf Baffoun zur hochverdienten 3:0 Führung. In den folgenden Minuten war deutlich zu merken, dass bei den Gästen nun zusehends die Kräfte schwanden. Hier sei auch angemerkt, dass Saulheim aufgrund von Spielermangel die kompletten 90 Minuten mit nur 10 Spielern bestritt. Trainer Weber brachte im Verlauf der zweiten Hälfte noch Schäbitz für Reibold und Gorell für den Defensivspezialist Boris Dzanagov in die Partie. In der 79.Minute war es unser Abwehrrecke Simon Schiesser, der nach einem Eckball frei zum Schuss kam, und, nachdem er in der ersten Hälfte eine ähnliche Chance noch in die Wolken gedroschen hatte, diesesmal überlegt zu, 4:0 einschob.
Baffoun (13) zieht ab und trifft zum 5:0
Nun war die Gegenwehr der Gäste komplett gebrochen und die Tore fielen nun buchstäblich im Minutentakt. In der 84.Minute war es Baffoun, der nach einer Standardsituation den Ball von Klein aufgelegt bekam, und mit einem satten Linksschuss auf 5:0 erhöhte. In der 86.Minute fasste sich Latiaoui im Mittelfeld ein Herz und zog aus 25 Metern ab, sein Schuss schlug unhaltbar im linken unteren Eck ein. In der 87.Minute legte Latiaoui den Ball auf Julian Schwinn ab und dieser schob überlegt aus 11 Metern Entfernung in die linke untere Ecke ein. In der 88. Minute war es dann wiederum Latiaoui, der mit seinem viertem Tor, nach schöner Vorlage von Baffoun auch gleichzeitig den 9:0 Endstand markierte.
Was uns vom heutigen Spiel bleibt? Die Erkenntnis, dass man nicht immer überragend spielen muss um hoch zu gewinnen und dass den zahlreichen Zuschauern auch heute wieder zwei stark unterschiedliche Halbzeiten dargeboten wurden. Trainer Weber wird wie immer die richtigen Schlüsse ziehen und das Team unter der Woche auf das nächste Spiel gegen die “Sportfreunde” Afghanistan am 26.05.15 um 15:00 Uhr in Ebersheim vorbereiten.

Aufstellung:
Bachmann - Reibold (Schäbitz), Schiesser, Dzanagov (Gorell), Kreh - Klein, C.King, L.King (Baffoun), Schwinn, Walter - Latiaoui
Reserve: Füssel, Nyembo, Schelbert (ET)

Torschützen:
1:0 Latiaoui, 2:0 Kreh, 3:0 Baffoun, 4:0 Schiesser, 5:0 Latiaoui, 6:0 Baffoun, 7:0 Latiaoui, 8:0 Schwinn, 9:0 Latiaoui

Sonntag, 12. April 2015

Sonntag, 12.04.2015
Moguntia Mainz - SC Lerchenberg 1:3
Ein weiterer Dreier für die Käfer
Mainz, Sonnig 19°C
Bei angenehmen Sonnenschein ging es heute nach Mainz, wo das Team vom Lerchenberg gegen die Moguntia antrat. Es ging somit gegen den Tabellenvorletzten, und somit rechneten hier alle mit einem deutlichen Übergewicht zugunsten des SCL.
Was die Unterstützer des SCL jedoch von Beginn an zu sehen bekamen, war alles andere als Lerchenberger Dominanz. Dem SCL gelang es nicht, das Spielgeschehen unter Kontrolle zu bringen, zeigte Ungenauigkeiten im Aufbauspiel und verrante sich mit unnötigen Dribblings oftmals in der Moguntia Defensive. So kam auch das in den letzten Spielen so schwungvolle Angriffsspiel komplett zum Erliegen. Coach Weber konnte an der Seitenlinie nicht zufrieden sein und brachte das auch deutlich zum Ausdruck. In der 25.Minute gab es dann die Quittung für das lasche Auftreten. Ein hoch gespielter Ball konnte nicht abgewehrt werden, ein Stürmer der Gäste brachte ihn unter Kontrolle und schob am chancenlosen Bachmann vorbei zum 1:0 ein.
Zornig an der Linie, Coach Weber
Ein Weckruf zur rechten Zeit, denn von nun an war zu beobachten, dass die Lerchenberger zumindest ihren EInsatz deutlich erhöhten. Es wurde mehr Kampf und Laufbereitschaft gezeigt, spielerische Klasse wollte jedoch trotzdem nicht eintreten. Unerwartet gab es dann aber doch eine Riesenchance zum Ausgleich. Müller hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und den Ball quer auf C.King gespielt. Dieser, auf Befragen “stark von der tief einfallenden Sonne geblendet”, schaufelte den Ball aus kürzeseter Distanz über das Tor.  So musste in der 40.Minute eine Standardsituation für den Ausgleich herhalten. Einen Freistoß aus zentraler Position zirkelte Stefan Müller rechts um die Mauer, so dass der Heimtorwart nur noch hinterherschauen konnte; 1:1. Durch den positiven Schwung des Ausgleichs beflügelt, gelang dem SCL vor der Pause auch noch der Führungstreffer. King spielte den Ball auf der linken Seite auf Müller, dieser scheiterte mit seinem Abschluss zunächst noch am Torwart der Moguntia. Latiaoui konnte jedoch per Abstauber vollenden. Zuvor musste der verletzte Reibold aus der Partie genommen werden, dieser wurde durch Barthel ersetzt.
Schwinn kurbelt das SCL Spiel an.

So stimmte zur Halbzeit zwar das Ergebnis, die Art und Weise wie es zustande gekommen war, stellte Coach Weber jedoch nicht zufrieden.
Die zweite Hälfte lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen. Der SCL verwaltete seinen Vorsprung, dabei gelang es der Moguntia nur selten die Viererkette in ernsthafte gefahr zu bringen. Doch auch die SCL Offensive stellte die Moguntia Defensive vor keine unlösbaren Probleme. So spielte sich der Großteil des Spielgeschehens außerhalb und nicht innerhalb der jeweiligen Strafräume ab. In der 75.Minute ließ der Lerchenberger Angriff dann nocheinmal kurzzeitig sein eigentliches Potenzial aufblitzen, als ein präziser Doppelpass zwischen Latiaoui und Müller die gegnerische Abwehr aushebelte und Latiaoui mit einem harten Flachschuss in die rechte Ecke auf 3:1 erhöhte. Der SCL Coach brachte im Laufe der zweiten Hälfte noch Kreh für Baffoun und M.Hübner für C.King. 
Nach 90.Minuten beendete der Schiedsrichter pünktlich eine an Höhepunkten arme Partie, was für den SCL jedoch einen weiteren “Dreier” bedeutete. Somit sind die Käfer im Jahr 2015 auch weiterhin ohne Niederlage.
Auch heute wieder "stabil", die Abwehrkette um Schiesser und Dzanagov.



Aufstellung:
Bachmann - Reibold (Barthel), Schiesser, Dzanagov, Rutz - Baffoun (Kreh), Schwinn, C.King (M.Hübner),  Latiaoui, Walter - Müller


Torschützen:

1:1 Müller, 2:1 Latiaoui, 3:1 Latiaoui,

Dienstag, 7. April 2015

Dienstag, 07.04.2015
SC Lerchenberg - Fortuna Mombach II  11:0
Es gibt nix zu Meckern
Lerchenberg, Bewölkt 8°C
Nachdem die Fortuna aus Mombach ihr Heimrecht abgegeben hatte, ging es als Abschluss der “Englischen Woche” am Dienstagabend gegen die Zweitvertretung aus Mombach. Der SCL, im Jahr 2015 noch ohne Niederlage, wollte auch am heutigen Abend gegen den Gegner aus der unteren Tabellenhälfte Akzente setzen und sich die drei Punkte auf dem Lerchenberg nicht entreißen lassen.
Von Beginn an Verstand es das Team von Rene Weber den Ball flüssig in den eigenen Reihen laufen zu lassen. So ergaben sich von Beginn an zwangsläufig Torchancen. Eine der Ersten nutzte Stefan Müller, der nach feiner Einzelleistung zum 1:0 einschob. Nur zwei Minuten später war Julian Schwinn, nach Zuspiel von C.King zu Stelle und erhöhte auf 2:0. Bereits jetzt schien es, dass der SCL die größte Gegenwehr der Gäste gebrochen zu habe. Weiterhin wurde zielsicher Kombiniert und Chancen beinahe im Minutentakt erarbeitet. In der 31.Minute war es Latiaoui, der nach einem Dribbling im gegnerischen Strafraum auf 3:0 erhöhte. Der SCL zeigte sich weiter hungrig und in der 39.Spielminute sorgte ein sehenswerter Seitenwechsel und eine scharfe Flanke von Walter auf Latiaoui für das 4:0. Praktisch mit dem Schlusspfiff war es dann wieder Müller, der sich über Außen durchsetzte und uneigennützig auf den mitgelaufenen Walter ablegte. Dieser schob zum 5:0 Halbzeitstand ein.
Bereits zur Halbzeit konnten hier im Bild C.King, Schwinn und Müller 5 Tore feiern

In der Halbzeitansprache hatte der Trainer nicht viel zu kritisieren, er warnte das Team aber davor, jetzt einen Gang zurückzuschalten.
Dies ließ sich das Team vom Lerchenberg nicht zweimal sagen und nur vier Minuten nach Wiederanstoß spielte Walter auf der rechten Seite seine Schnelligkeit aus und legte auf den heraneilenden C.King ab, so dass dieser ungefährdet zum 6:0 einschieben konnte. Weiter wurde das Tempo hochgehalten und keine fünf Minuten später stürmte Müller von Außen in den Strafraum und brachte eine scharfe Hereingabe in die Mitte. Doch bevor Latiaoui an den Ball kommen konnte, spitzelte ein Verteidiger der Gäste den Ball unglücklich zum 7:0 ins eigene Tor. Wie am Fließband ging es weiter und in der 61. Minute ließ es sich C.King nicht nehmen, mit einem sehenswerten Distanzschuss mit seiner “Linken Klebe” aus 20 Metern auf 8:0 zu erhöhen. Clemens King war es auch, der nur kurze Zeit später auf 9:0 erhöhte. Müller hatte sich auf der linken Seite gegen seine Gegenspieler durchgesetzt und flach in die Mitte gepasst. King war mitgelaufen und schob halbhoch ein. Trainer Weber hatte inzwischen Gabriel Hübner für Reibold, Lukas King für Schwinn und Baffoun für Latiaoui in die Partie gebracht. Baffoun hatte kurz nach seiner Einwechslung ebenfalls die Chance, sich in die Torschützenliste einzutragen. Sein Schlenzer mit dem linken Fuß touchierte jedoch nur den Außenpfosten. Einen weiteren technischen Höhepunkt der Partie setzte Müller in der 75.Minute, wobei er sich von Außen in den Strafraum dribbelte, dabei zahlreiche Gegenspieler aussteigen ließ und schließlich das Ergebnis mit dem 10:0 zweistellig machte. Den Schlusspunkt dieser torreichen Partie setzte Müller, mit seinem vierten Assist auf C.King der mit seinem vierten Tor den 11:0 Endstand herstellte.
Fachsimpeln am Spielfeldrand. SCL Kapitän Füssel (links)

“Nix zu Meckern” hatte Trainer Weber am Ende des Spiels, wobei man sich sicher sein kann, dass der SCL sich nicht im Erfolg sonnen wird, sondern dass bereits in der nächsten Trainingseinheit der Fokus auf die Partie am kommenden Sonntag liegen wird, bei welcher der SCL um 15:00 Uhr auf dem Platz der Moguntia Mainz antreten wird. Ein besonderer Dank gilt heute auch wiedermal den zahlreichen Unterstützern die, bei zugegebenermaßen noch nicht ganz frühlingshaften Temperaturen, den Weg auf den Lerchenberg gefunden haben.
Aufstellung:
Bachmann - Reibold (G.Hübner), Schiesser, Dzanagov, Rutz - Klein, Schwinn (L.King), C.King, Latiaoui (Baffoun), Walter - Müller


Torschützen:
1:0 Müller, 2:0 Schwinn, 3:0 Latiaoui, 4:0 Latiaoui, 5:0 Walter, 6:0 C.King, 7:0 Eigentor, 8:0 C.King, 9:0 C.King, 10:0 Müller, 11:0 C.King

Montag, 6. April 2015

Donnerstag, 02.04.2015
SC Lerchenberg - SV 1919 Ober- Olm   7:0
Ungefährdeter Sieg im Derby
Lerchenberg, Windig 3°C
Am “Gründonnerstag” vor dem Osterwochenende empfing das Team vom SCL den direkten Nachbarn aus Ober- Olm. Für die heutige Partie stand dem SCL Coach Rene Weber wieder ein großer Kader zur Verfügung und das Team war bereit für das abendliche Flutlichtspiel.
Von Beginn an war der Sportclub dominierend und ließ den Ball kontrolliert in den eigenen Reihen laufen. So dauerte es auch nur bis zur siebten Minute, bis Gillenkirch einen abgeprallten Ball unter Kontrolle bekommen konnte und aus 17 Metern flach in die rechte Torwartecke einschoss. Wer der Hoffnung war, dass jetzt ein Feuerwerk der Spielfreude folgen würde, wurde jedoch zunächst enttäuscht. Denn unerklärlicherweise schaltete das Team vom SCL bereits nach einer viertel Stunde mindestens einen Gang zurück. Zwar konnte die Kontrolle über das Spielgeschehen behalten werden, gefährliche Chancen wurden jedoch zunächst nicht mehr herausgespielt. Nach 30 Minuten war es dann Gillenkirch, der nach schöner Vorlage von Rutz am Außenpfosten scheiterte. Weitere Chancen ließen Latiaoui, Baffoun und Klein mit Schüssen aus der zweiten Reihe ungenutzt. Torhüter Bachmann, blieb, im Gegensatz zum vorherigen Spiel, in der ersten Spielhälfte beschäftigungslos.
So ging es mit der 1:0 Führung in die Halbzeitpause. Der SCL hatte zu keinerzeit die Kontrolle aus der Hand gegeben, allerdings bedurfte das Offensivspiel mehr Dynamik und Konsequenz. So zeigte sich Weber mit der dargebotenen Leistung auch nur teilweise zufrieden und forderte mehr Tempo und Konzentration in den Abschlüssen. Für Baffoun kam Schwinn  und Walter wurde durch Müller ersetzt.
Es schien, als hätten die Spieler des SCL in der Halbzeit gut zugehört, denn es dauerte nur bis zur 48. Minute, bis das 2:0 fiel. Müller wurde im Zentrum angespielt und schickte Latiaoui mit einem Steilpass durch die Mitte. Dieser ließ es sich nicht nehmen, auf 2:0 zu erhöhen. Die Käfer hielten das Tempo weiterhin hoch. In der 65.Minute bekam Gillenkirch auf der rechten Seite den Ball und flankte mit viel Zug in den Strafraum. Dort stieg Müller hoch, und beförderte mit einem seiner Torpedokopfbälle den Ball zum 3:0 in den rechten Torwinkel. Die Gegenwehr der tapferen Ober-Olmer war nun gebrochen und mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten erhöhten Gillenkirch und Latiaoui auf 5:0. In der 75. Minute gab es noch kurioses zu bewundern, als Clemens King einen Querpass per Vollspann gegen die Latte schoss. der Ball flog nach oben und sprang beim Herunterfallen zwei mal auf der Querlatte auf, und flog anschließend wieder ins Spielfeld. Müller schaltete am schnellsten, sein Volleyschuss aus einem Meter Entfernung wurde jedoch vom Ober-Olmer Keeper pariert. Für die letzte Viertelstunde kam Manuel Hübner für C.King in die Partie. Nach nur drei Minuten lief der eingewechselte Hübner nach einem Konter alleine auf den Torwarte zu, umkurvte diesen und erhöhte auf 6:0. Wiederrum drei Minuten später, in der 86.Minute, war es erneut der Joker M. Hübner, der mit seinem zweiten Tor das 7:0 Endergebnis erzielte.
Ein ungefährdeter Sieg, letztlich auch in dieser Höhe verdient. Der SCL sollte die positiven, als auch die negativen Dinge mitnehmen. Als nächster Gegner kommt die zweite Mannschaft von Fortuna Mombach am Dienstag Abend auf den Lerchenberg. Anstoß ist um 19:30 Uhr.   

Aufstellung:
Bachmann - Reibold, Schiesser, Dzanagov, Rutz - Klein, Gillenkirch, C.King (M.Hübner), Baffoun (Schwinn), Walter (Müller) - Latiaoui

Torschützen:

1:0 Gillenkirch, 2:0 Latiaoui, 3:0 Müller, 4:0 Gillenkirch, 5:0 Latiaoui, 6:0 M.Hübner, 7:0 M.Hübner.

Sonntag, 29. März 2015

Sonntag, 29.03.2015

SF Dienheim – SC Lerchenberg  1:4

Vom Winde verweht / Doppelter Doppelpack

Dienheim, Stürmisch 10 °C

Am heutigen Spieltag ging es für das Team vom SCL nach Dienheim um dort auf einem Kunstrasen der neuesten Generation gegen die Hausherren anzutreten. Coach Weber standen für das heutige Spiel 25 Spieler zur Verfügung, so konnte er bei der Zusammenstellung seines Kaders aus dem Vollen schöpfen. Die Voraussetzungen hätten also besser nicht sein können, wenn da nicht der, mit teilweise bis zu 80 km/h wehende, Sturm gewesen wäre (www.unwetterzentrale.de).

So tat sich das Team vom Lerchenberg zu Spielbeginn recht schwer, ein geordnetes Kombinationsspiel aufzuziehen. Zahlreiche technische Fehler paarten sich mit ungenaue Zuspielen und so bekamen die Zuschauer von Beginn an recht wenig sehenswertes geboten. Das erste Tor der Partie fiel dann etwas überraschend in der 10.Minute. Clemens King wurde auf der linken Seite steil geschickt, spielte seine Schnelligkeit aus, scheiterte jedoch zunächst am Torwart der Heimmannschaft. King setzte nach, und schob schließlich aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung für den SCL ein. In den folgenden Minuten konnte sich das Heimteam das ein um das andere Mal gefährlich vor das Tor des SCL kombinieren, im Abschluss fehlte jedoch die Präzision. Als es bereits danach aussah, dass beide Teams mit dem aktuellen Spielstand in die Pause gehen würden, schickte J.Schwinn den pfeilschnellen B.Walter über die rechte Seite, der seinem Bewacher entwischen konnte und den freistehenden C.King in der Mitte bediente. Dieser schob zur 2:0 Führung in die rechte Torecke ein.


Viel Dynamik am heutigen Tag; Clemens King.

So ging der SCL mit einem scheinbar komfortablen Vorsprung in die Halbzeitpause. Der Trainer war jedoch mit dem Dargebotenen nicht zufrieden. Zu wenig geplante Aktionen und zu viel Zufall hatte das Spielgeschehen in den ersten 45 Minuten bestimmt.

In der Halbzeit kam Stefan Müller für den leicht angeschlagenen Schwinn in die Partie. Der SCL wurde jedoch direkt nach Wiederanpfiff von einer kalten Dusche erwischt. Einen Eckball der Heimmannschaft konnte die SCL Defensive nicht weit genug abwehren. Den abgewehrten Ball schoss ein Heimspieler in Richtung Tor. Der Ball beschrieb, windbedingt, eine nicht berechenbare Flugkurve und schlug im Torwinkel unseres verdutzten Keepers zum 2:1 ein. In den folgenden Minuten drang das Heimteam auf den Ausgleich. Zahlreiche gute Torschüsse und gefährliche Kopfbälle flogen in Richtung SCL Tor. Keeper Bachmann war jedoch zur Verzweiflung der Gästestürmer jedes Mal zur Stelle und zeigte dabei einige sehenswerte Paraden. In dieser Phase des Spiels wäre der Ausgleich für Dienheim durchaus nicht unverdient gewesen. Vor allem verstand es Dienheim besser, mit den widrigen Windbedingungen umzugehen, indem das Team mit langen Bällen im SCL Strafraum für Gefahr sorgte. Schlussendlich konnte die Defensive jedoch den Ausgleichtreffer verhindern. Inzwischen war Lukas King für K.Latiaoui in die Partie und in der 82.Minute Baffoun für den Doppeltorschützen Clemens King. Nur eine Minute später spielte Müller mit einem Eleganten Pass Gillenkirch frei, der den Ball gekonnt am herauseilenden Heimtorwart zum 3:1 einschob. Nur vier Minuten später, in der 89.Minute war es eine sehenswerte Kombination über Lukas King und Müller, die wiederholt Gillenkirch mit seinem zweiten Treffer am heutigen Tag zum 4.1 vollendete. Kurz darauf beendete der Unparteiische die Partie und der SCL hatte die drei Punkte sicher.
Jubel im SCL Kollektiv.

Hauptsache gewonnen – unter diesem Slogan könnte man das heutige Spiel abhaken. Das Ergebnis spiegelte jedoch auch das Kräftverhältnis am heutigen Tag dar. Das Team vom SCL schaut jetzt zuversichtlich auf die anstehende Partie am „Gründonnerstag“.

Aufstellung:

Bachmann – Rutz, Dzanagov, Schiesser, Reibold – C.King (Baffoun), Schwinn (Müller), Lataoui (L-King), Klein, Gillenkirch - Walter

Sonntag, 7. Dezember 2014

Sonntag, 07.12.2014

SC Lerchenberg - 1817 Mainz       3:2

Kampfgeist besiegt individuelle Klasse

Lerchenberg, Sonnig 6°C

An einem schönen Wintertag empfing der SCL mit 1817 Mainz den Tabellenzweiten der aktuellen Spielrunde. Das Hinspiel verlor der SCL denkbar knapp, in der letzten Spielminute. Nun war man auf Seiten der Käfer auf Revanche aus. Die Vorzeichen jedoch hätten besser sein können. Musste man doch auf Stefan Müller, Daniel Gillenkirch, die „King Zwillinge“, sowie auf weitere Akteure verzichten. Der SCL hatte sich trotzdem einiges vorgenommen und das spielfreie Wochenende gut genutzt um sich auf dieses Spiel vorzubereiten. Eine Systemumstellung sollte die fehlenden Spieler kompensieren. Der SCL begann erstmalig in einer 4-4-2 Formation. Thomas Rempel kehrte auf die Außenverteidigerposition zurück. Das Mittelfeld wurde mit Julian Schwinn und Michael Gorell im Zentrum, sowie Michael Richter und Michael Reibold auf den Außenbahnen gestellt. Im Sturm sollten Karim Latiaoui und Benny Walter für Wirbel sorgen.

Die Heimelf startete gut in die Partie und störte den Gegner früh im Spielaufbau. Sichtlich beeindruckt schafften es die Gäste aus Mainz zunächst nicht, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen. In der 9.Minute hatte der SCL die erste Großchance. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schalteten die Grünen schnell um und Latiaoui schickte seinen Sturmpartner Walter steil. Dieser setzte sich im 1-1 durch ,scheiterte jedoch erst am Tormann und im Nachschuss am Innenverteidiger der Gäste. Der SCL war im Spiel. Fünf Minuten später war es erneut Walter, der sich vor dem Strafraum den Ball nahm, am Verteidiger vorbei in den Strafraum eindrang und von diesem nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Latiaoui sicher zum 1:0. Das Spiel nahm weiter Fahrt auf, die Gäste versuchten es häufig mit langen Diagonalbällen, während der SCL sich im Wesentlichen auf das Umschaltspiel konzentrierte. Durch das gute Stellungsspiel der Abwehr, sowie der Laufarbeit der Mittelfeldreihe, gelang das auf Seiten der Grünen auch gut. Nach 30 Minuten ließ der SCL jedoch etwas die Zügel schleifen und wurde nun zusehends in die Defensive gedrängt. Zwei Angriffe der Gäste konnte der SCL noch von der Linie kratzen. Doch in der 44.Minute fiel der Ausgleich dann doch noch. Ein Freistoß 20m zentral vor dem Tor, schlug flach im rechten Eck ein, Keeper Bachmann war zwar noch dran, konnte den Ball allerdings nicht mehr um den Pfosten lenken.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Hier wurden vor allem die letzten 15 Minuten des Spiels analysiert.

Nach der Pause kam 1817 wacher aus der Kabine und nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung setzte sich 1817 auf der linken Seite durch, die Flanke landete am langen Pfosten, wo der Ball vom Stürmer platziert ins lange Eck befördert wurde. Die kalte Dusche für den SCL. Die Gäste nahmen nun das Tempo raus und ließen sich bei jeder Aktion sehr viel Zeit. Jedoch verloren sie dadurch auch etwas den Rhythmus und der SCL bekam wieder Zugriff auf das Spiel. Die Ballgewinne und die Aktionen nach vorne häuften sich. In der 52.Minute kam Cedric Pankui für Michael Richter und sollte den Flügel beleben. Der SCL konnte nun wieder Nadelstiche setzen, während die Defensive sehr konzentriert und beherzt gegen den Ball arbeitete. Angriffe wurden geschickt abgefangen und wenn doch ein Spieler der Gäste mal durch war, stand das nächste Lerchenberger Bein im Wege. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld in der 68.Minute,durften die Käfer wieder jubeln. Die Flanke von Simon Schiesser wurde von Boris Dzanagov per Hacke weiter verlängert, landete vor den Füssen von Benny Walter, der ließ sich die Chance nicht nehmen und schoss den Ball zum umjubelten 2:2 Ausgleich ein. Der SCL hatte nun wieder mehr vom Spiel und nach einer weiteren schönen Aktion von Walter flankte er an den langen Pfosten, wo Latiaoui goldrichtig stand und zum 3:2 einschob. Leider entschied der Schiedsrichter zu Unrecht auf Abseits. So blieb es beim 2:2. In der 83.Minute wurde der erschöpfte Reibold durch Martin Kreh ersetzt. Die Gäste versuchten es nach wie vor mit langen Bällen sowie schnellen Spielverlagerungen. Jedoch stellte sich die Abwehrkette um Simon Schiesser immer besser auf diese ein und entschärfte gekonnt. Dass auch der SCL lange Bälle kann, bewiesen die Jungs vom Lerchenberg in der 86.Minute. Ein langer Ball aus dem Mittelfeld landete bei Benny Walter, der setze sich erneut durch, drang in den Strafraum ein und schoss den Ball unhaltbar ins lange Eck. Das 3:2 hatte sich der SCL nun hart erarbeitet. Die Mainzer warfen nochmal alles nach vorne, doch die Heimelf gab die 3 Punkte nicht mehr aus der Hand.

Nach 93 Minuten pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und der SCL durfte den Käfer wieder krabbeln lassen. In einem intensiven Spiel gegen einen starken Gegner erkämpfte sich der SCL 3 Punkte. Bestnoten verdienten sich am heutigen Tage Simon Schiesser und Benny Walter.

Am heutigen Tage nicht aufzuhalten; Benny Walter mit der Nummer 11.

Für den SCL geht es nun in die wohlverdiente Winterpause. Mit 11 Siegen, 2 Unentschieden und 5 Niederlagen hat der SCL eine Überdurchschnittliche Hinrunde gespielt. In der wohl stärksten C-Klasse seit Jahren gelang es dem SCL Top Teams wie Basara und 1817 Mainz zu besiegen. Das Team von René Weber kann durchaus mit der abgelieferten Leistung zufrieden sein. So gelang es dem Team auch immer wieder hochkarätige Ausfälle zu ersetzen. Mit spielerischer Flexibilität, Disziplin und Leidenschaft konnte sich der SCL in der Hinrunde so 35 Punkte erarbeiten, was aktuell den 5.Tabellenplatz bedeutet. Die Mannschaft freut sich nun auf die anstehende Weihnachtsfeier und auf die Pause um zur Ruhe zu kommen.

Im neuen Jahr wird das Team mit Leidenschaft weiter arbeiten und versuchen, einen perfekten Start hinzulegen. Man darf gespannt sein, wie der Käfer aus den Startlöchern kommt.

Der SCL bedankt sich auf diesem Wege bei allen Unterstützern und Zuschauern und wünscht

Frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr !